Archiv Besuch der Landtagsabgeordneten

Ina Spanier-Oppermann besucht den Tag der offenen Tür 2014

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Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann besuchte auf Einladung der Geschäftsführung die Lehranstalt für Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) in Duisburg, die nach der Schließung der PTA Schule am Helios-Klinikum, auch Krefelder Schülerinnen und Schüler aufgenommen hat.

Bei diesem Besuch der Tag der offenen Tür bekam die Abgeordnete vielschichtige Einblicke in das Leistungsspektrum der Lehranstalt, der Ausbildung und der Auszubildenden.

Gemeinsam mit Herrn Dr. Boventer als Vertreter der Krefelder Apothekerschaft und Frau Gatermann-Pape als Dozentin der Lehranstalt, sowie Frau Wiemann von der Geschäftsführung und einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern ergaben sich während des Rundgangs durch die Räume der Lehranstalt interessante und auch kontroverse Gespräche.

Von einem Beratungsgespräch in einer Apotheke, über Gefahrstoff- und Arzneimittelkunde bis hin zur Ernährungslehre konnte die Abgeordnete vorgestellte Situationen beobachten und auch selbst Hand anlegen.

In den Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern zeigte sich deren hohe Motivation, die auch im Zusammenhang mit der guten Qualität der Ausbildung dazu führt, dass sich Jugendliche für eine PTA-Ausbildung entscheiden.

Neben der Vorstellung der Ausbildung, sowie der Ausbildungsräume und –inhalte,   stellte sich Spanier-Oppermann in ihrer Rolle als Landtagsabgeordnete aber auch der Kritik gegenüber den nicht mehr im Haushalt des Landes vorgesehenen finanziellen Unterstützungen für die PTA-Ausbildung.

Hierbei zeigte sie durchaus Verständnis für die Kritikpunkte, verwies aber gleichzeitig auch auf die schwierige Haushaltslage des Landes und die Schuldenbremse im Jahr 2020. Als mögliche Ansatzpunkte zur finanziellen Entlastung der Schülerinnen und Schüler nannte Spanier-Oppermann hierbei aber unter anderem eine bessere Unterstützung durch das BaföG und bezuschusste Nahverkehrstickets. Dabei sah sie auch die Regionalverkehrsbünde in der Pflicht, denn durch die Verteilung der PTA Schulen in NRW, müssen die meisten Schülerinnen und Schüler von ihren Heimatorten aus zum Ausbildungsort pendeln.

Ein Modell eines „NRW-Tickets“, wie an vielen Universitäten in Nordrhein-Westfalen, würde einen enormen Vorteil für die gesamte Ausbildung der Pharmazeutisch-Technischen Assistenten bringen.

Insgesamt verbrachten die Beteiligten einen interessanten, informativen und konstruktiven Vormittag zusammen und die Krefelder Abgeordnete versprach zu dem, einen Praktikumstag in einer Krefelder Apotheke zu verbringen, um die Arbeit der PTAs im Berufsalltag zu erleben.

Die Ausbildung zum PTA dauert insgesamt 2 ½  Jahre und beinhaltet einen 2-jährigen Lehrgang an der PTA-Lehranstalt, 4 schriftliche, 3 praktische und 3 mündliche Prüfungen und ein 6-monatiges Praktikum z.B. in einer öffentlichen Apotheke oder auch Krankenhausapotheke.

Die Ausbildung endet mit dem zweiten Prüfungsabschnitt, in dem mündlich das Fach Apothekenpraxis abgefragt wird.